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§ 1 Geltungsbereich, Kundeninformation

Die Lieferungen, Leistungen und Angebote der Philip Klaus e.K. (nachfolgend: Auftragnehmer) erfolgen ausschließlich auf Grund dieser Geschäftsbedingungen. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn diese nicht noch einmal ausdrücklich vereinbart werden.

 

§ 2 Vertragsschluss

Der Auftragnehmer holt die zu beziehende Fahrzeuginnenausstattung beim Kunden (nachfolgend: Auftraggeber) vor Ort ab. Vorab, spätestens bei Abholung leistet der Auftraggeber eine Anzahlung von 500,00 €.

Nach Abholung unterbreitet der Auftragnehmer binnen 5 Werktagen
schriftlich ein verbindliches Angebot für die durchzuführenden Arbeiten,
soweit nicht bereits zuvor zwischen den Parteien ein Vertrag geschlossen
wurde. Nimmt der Auftraggeber das Angebot des Auftragnehmers
schriftlich an, ist der Vertrag zustande gekommen. Nimmt
der Auftraggeber das Angebot des Auftragnehmers hingegen nicht an,
liefert der Auftragnehmer die abgeholte Innenausstattung auf dessen
Kosten wieder an den Auftraggeber. Der Auftraggeber erhält in diesem
Fall seine geleistete Anzahlung zurück.

 

§ 3 Preise

Die Preise verstehen sich brutto inkl. 19 % MwSt. zzgl. Transportkosten
ab Lager Lentföhrden.
Kostenpauschale Hol- und Bringservice bis 400 km kpl. 120,00 €
Kostenpauschale Hol- und Bringservice ab 400 km kpl. 180,00 €
Der Kaufpreis wird mit Erhalt der Rechnung fällig und ist innerhalb
von 5 Tagen zahlbar, spätestens jedoch bei Auslieferung der Ware.
Der Auftraggeber erhält eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer.

 

§ 4 Lieferbedingungen

Die Lieferung erfolgt meist durch eigene Mitarbeiter des Auftragnehmers.
Der Auftragnehmer behält sich jedoch vor, die Lieferung ganz
oder teilweise mit DHL oder DPD an die Lieferadresse durchzuführen.
Ein Anspruch auf einen bestimmten Versanddienstleister besteht
nicht. Versand an Postfächer oder Packstationen ist nicht möglich.
Größere Sendungen können aus mehreren Paketen bestehen. Das
Maximalgewicht je Sendung beträgt 40 kg.
Vom Auftragnehmer genannte Termine und Lieferfristen sind unverbindlich,
sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Werden die unverbindlichen Lieferfristen tatsächlich wesentlich überschritten,
wird der Auftraggeber unverzüglich informiert. Wenn das bestellte
Produkt nicht verfügbar ist, weil der Auftragnehmer mit diesem
Produkt von seinem Lieferanten ohne eigenes Verschulden nicht beliefert
wurde, kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten. In diesem
Fall wird der Auftraggeber unverzüglich benachrichtigt. Der Auftraggeber
erhält dann seine Anzahlung und seine Innenausstattung
zurück.
Sollten nicht alle bestellten Produkte vorrätig sein, ist der Auftragnehmer
zu Teillieferungen auf seine Kosten berechtigt, soweit dies für
den Auftraggeber zumutbar ist.
Scheitert die Auslieferung der neu bezogenen Sitze aus Gründen, die
der Auftraggeber zu vertreten hat, so berechnet der Auftragnehmer
für die erneute Auslieferung die zuvor vereinbarte Transportkostenpauschale
erneut.

$ 5 Eigentumsvorbehalt

Bis zur Erfüllung aller Forderungen, die dem Auftragnehmer aus jedem
Rechtsgrund gegen den Auftraggeber jetzt oder in Zukunft entstehen,
behält sich der Auftragnehmer das Eigentum den gelieferten
Waren vor.

§ 6 Gewährleistung

Hat der gelieferte Gegenstand nicht die vereinbarte Beschaffenheit
oder eignet sich nicht für die nach dem Vertrag vorausgesetzte oder
die Verwendung allgemein oder hat er nicht die Eigenschaften, die
der Auftraggeber nach den öffentlichen Äußerungen des Auftragnehmers
erwarten kann, leistet der Auftragnehmer grundsätzlich Nacherfüllung
durch Nachbesserung.
Mehrfache Nachbesserung ist zulässig. Schlägt die zweifache Nachbesserung
fehl, kann der Auftraggeber nach seiner Wahl den Kaufpreis
angemessen herabsetzen oder vom Vertrag zurücktreten.
Die Verjährungsfrist für die vorstehenden Ansprüche beträgt zwei
Jahre ab Ablieferung der Ware.

 

§ 7 Umtausch und Widerruf

Der Auftragnehmer erbringt für den Auftraggeber individuelle Sattlerarbeiten,
die ausschließlich nach seinen Wünschen und Bedürfnissen
gefertigt werden. Aus diesem Grunde ist ein Umtausch nicht möglich.
Deshalb steht dem Auftraggeber auch kein Widerrufsrecht zu (§ 312d
Abs. 4 Nr. 1 BGB).

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§ 8 Rückgabe Ihrer Stoff- bzw. Lederbezüge

Eine Rückgabe der Stoff- und/oder Lederbezüge ist nicht möglich, da
diese für die neuen Bezüge als Schnittmuster benötigt werden.

 

§ 9 Farbabweichungen und Fertigung

Für Farbabweichungen zwischen den Fotos im Internet und der gelieferten
Ware übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung. Der Auftraggeber
wird in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die Möglichkeit
der Musterbestellung hingewiesen.
Handelsübliche Farbabweichungen und Abweichungen in der Struktur
der Ware zwischen geliefertem Muster und gelieferter Ware bzw. zwischen
einzelnen Lieferungen sind unvermeidbar und begründen keinen
Mangel.
Die Sattlerarbeiten des Auftragnehmers werden durch eine erfahrene
Sattlerei fachgerecht durchgeführt. Trotz hochwertiger Handwerksarbeit
kann es zu Abweichungen gegenüber der werksseitigen maschinellen
Sitzfertigung kommen.

 

§ 10 Stickereien

Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, Stickereiaufträge abzulehnen,
wenn er die Verwendung von Motiven oder Schriftzügen für
rechtswidrig hält.
Stickereien werden per Hand auf die Bezüge übertragen. Die Übertragung
erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen des Sattlers.

 

§ 11 Vorschäden und Sitzheizungen

Vorschäden, die nicht die Bezüge der Innenausstattung betreffen
(z.B. Sitzmechanik, Sitzgestell, Sitzheizung, Polsterung, etc.), hat der
Auftraggeber bei Auftragserteilung mitzuteilen. Der Auftragnehmer ist
nicht verpflichtet, solche Schäden zu beheben, es sei denn, dass ein
gesonderter Auftrag erteilt wird.
Aus technischen Gründen kann keine Gewähr dafür übernommen
werden, dass werksseitig eingebaute Sitzheizungen auch nach Neubezug
noch funktionieren.

 

§ 12 Haftungsbegrenzung

Bei leicht fahrlässiger Pflichtverletzung beschränkt sich die Haftung
des Auftragnehmers auf den nach der Art der Ware vorhersehbaren,
vertragstypischen unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch
bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen des gesetzlichen Vertreters
oder Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers

 

§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich
zulässig, Lentföhrden.

 

§ 13 Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen
unwirksam sein, so bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle
der unwirksamen gelten die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.